Wege der Magie – Neue Wege, alte Pfade

Willkommen auf meinem Blog!
Ich habe lange überlegt, ob ich diesen Blog starten möchte. Wissen kann man sich aus Büchern aneignen und inzwischen auch aus zahlreichen Quellen im Internet. Erfahrungen kann ich auch in meinem privaten Tagebuch niederschreiben und Euch nutzen sie wenig, denn prinzipiell muss jeder eigene Erfahrungen sammeln. Dennoch möchte ich gerne diese Kombination vermitteln, Erfahrung und Wissen, Gefühl und Verstand, Erkenntnis und Glaube – um damit anzuregnen, sich selbst auszuprobieren, mehr zu lernen und zu entdecken und sich auszutauschen. Ich würde mich freuen, wenn viele Menschen wieder auf den alten Pfaden wandeln und wenn dabei jeder für sich seine ganz eigene Route findet.

Vielleicht sollte ich zunächst erklären, was Magie ist. Darüber haben schon viele Hexen und Magier zahlreiche Worte verloren, deshalb mache ich es kurz und knackig: Für mich ist Magie Energie, Glaube und Wille. Einen Schuß Psychologie kann man sicher auch dazugeben. Magie ist nicht übernatürlich, sondern natürlich, nicht übersinnlich, sondern mit allen Sinnen erfahrbar.

Und was braucht man, um eine Hexe zu sein? Nun, sicher keine besonderen Talente, auch wenn diese hilfreich sein können. Man braucht Verantwortungsbewusstsein. Magie ist nicht schwarz oder weiß, sondern das, was man daraus macht. Auch mit den besten Intentionen kann man großes Unheil anrichten – für sich oder andere. Daher muss man immer verantwortungsvoll handeln, sich überlegen, welche Konsequenzen ein Ritual oder auch nur das Karten legen für einen Freund haben könnte. Wir alle kennen das Sprichwort: „Pass auf, was du dir wünschst, denn es könnte wahr werden.“ In diesem Sinne sind natürlich auch eine gewisse Weitsichtigkeit und Feinfühligkeit von Vorteil.

Außerdem braucht es für eine gute Hexe noch Ehrlichkeit – vor allem sich selbst gegenüber. Lernt Euch selbst kennen, Eure Schattenseiten, Eure Wünsche, Ängste, Träume, Traumata. Dies ist ein stetiger Prozess, der manchmal schwierig und beängstigend sein kann, der Leben, Lieben und Hexerei aber um einiges verbessert.

Schlußendlich wichtig ist ein starker Wille und Glaube. Zweifel sind gut und wichtig, man sollte nie etwas tun, ohne zu hinterfragen, welchen Sinn und Zweck das Ganze hat und ob es sich individuell richtig anfühlt. Aber hast Du dich entschieden, ein Ritual durchzuführen, zweifle nicht an deiner Kraft, denn dies zerstört deinen Zauber so sicher, wie ein Backstein eine Sandburg zerstört. Trainiert Euren Glauben – er ist perfekt, wenn Ihr einen Stein in der Hand halten könnt und fest davon überzeugt seid, dass er nicht zu Boden fällt, wenn Ihr ihn loslasst – auch wenn es genau das ist, was passieren wird. Auch den Willen kann man trainieren – immer wieder gibt es Aufgaben, die man herausschiebt, das ist einfach eine Frage des Willens.

Soviel erstmal für den Anfang, mehr zu Theorie, Praxis, Freud und Leid des Hexentums und allem, was mir sonst so einfällt, gibt es dann demnächst!

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