Visualisieren

Das Visualisieren gehört zu den wichtigsten magischen Techniken, die man als Anfänger kontinuierlich üben sollte. Nicht jedem fällt diese Technik leicht oder macht sie Spaß, sodass die Übung oft vernachlässigt wird. Natürlich kenne ich selbst das Problem auch! Dabei kann man doch eigentlich überall und immer visualisieren. Im Bus oder in der Bahn schaut man sich einfach sein Gegenüber an und stellt sich vor, wie dieser mit blauen Haaren aussähe (es sei denn, das Gegenüber hat tatsächlich blaue Haare, dann sollte man eine andere Farbe wählen ;)). Oder, etwas einfacher, man betrachtet sich die Wolken am Himmel und versucht, in ihnen Formen zu sehen. Morgens oder abends beim Duschen könnt Ihr euch das Wasser mal pink, mal violett, mal indigoblau vorstellen. Vielleicht habt Ihr gerade Samen gesät, dann stellt Euch vor, wie sie wachsen, wie sie in einigen Monaten aussehen werden. Stellt Euch vor einen Spiegel und stellt Euch vor, wie Ihr mit einer anderen Augen- oder Haarfarben aussehen würdet. All diese Dinge kann man tagtäglich tun, sie erfordern nur wenige Minuten und lassen sich gut in den Alltag integrieren.

Hier noch mehr kleine Visualisierungsübungen:

Stell Dir deine Lieblingsblume vor, zunächst nur als Knospe. Stell dir vor, wie sich die Knospe langsam öffnet, wie die Blüte in strahlender Farbe hervorschaut. Stück für Stück öffnet sie sich weiter, wird die Blüte praller. Nun steht sie in voller Pracht. Stell dir ihren Duft vor. Halte das Bild 30 Sekunden. Wenn du willst und kannst, stell dir eine Biene vor, wie sie sich an der Blume labt. Dann lass die Blüte sich langsam verfärben und welk werden. Die Blütenblätter fallen herab, der Stengel krümmt sich. Stell dir vor, wie du die Überreste der Blume wieder der Erde zurückgibst.

Stell dir einen See vor, an dessen Ufer du stehst. Rieche das Wasser, fühle die Sonne und eine kühle Brise auf der Haut. Stell dir das Schilf vor, Gras, Sand, Steine. Nimm einen Stein in die Hand. Fühle sein Gewicht, fühle ob er kalt oder warm in deiner Hand ist, glatt oder rauh. Betrachte ihn und seine Farbe. Dann wirf den Stein in den See. Beobachte, wie er Kreise zieht. Wiederhole dies 3 Mal.

Stell dir vor, du trägst Schuhe mit Schnürsenkeln. Du musst die Schnürsenkel fest zubinden, also mache eine Schleife. Stell dir jede einzelne Bewegung gut vor und zum Schluss mach den Knoten straff und fest. Wiederhole die Übung so oft, bis du sie gut beherrscht. Auf diese Weise kannst du einen Zauber binden.

Und wenn all dies nicht klappt oder nicht so funktioniert, wie Ihr euch das vorstellt, nicht verzweifeln. Manche Menschen sind nicht so sehr visuell geprägt, deshalb probiert aus, ob es Euch leichter fällt, Euch Gerüche oder Geräusche vorzustellen oder wie sich etwas anfühlt. Übung macht den Meister!

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