Meditation I

Meditationen gibt es in diversen Kulturkreisen seit vielen Jahrhunderten. Sie dient der Entspannung, der Reinigung, der Verbindung mit dem Göttlichen oder der Klärung von Fragen, die uns belasten. Meditationen sind wichtig, um in Ritualen „loslassen“ zu können, um nicht an die tausend kleinen Dinge zu denken, die uns stressen, die wir noch tun müssten, die der Tag so mit sich gebracht hat. Es gibt Meditationen, wo es einfach nur darum geht, alle Gedanken loszulassen und völlige Gedankenstille aufzubauen. Wenn dies einfach klingt, dann seid versichert: Das ist es nicht. Weiterhin gibt es geführte Meditationen zu den verschiedensten Themen; hier empfehle ich jedoch, vorher in solche Meditationen reinzuhören, möchte man sich eine entsprechende CD kaufen, denn manchmal reicht schon eine unsympathische Stimme und die Meditation ist verloren. Weiterhin kann man auch über ein Objekt (wie eine Tarotkarte, Steine, Mandalas) oder eine bestimmte Frage meditieren.

Wer mit der klassischen Meditation nichts anfangen kann, der könnte es mit Autogenem Training oder Progressiver Muskelentspannung versuchen, die meisten Volkshochschulen oder Krankenkassen haben hier ein vielfältiges Angebot. Außerdem wäre auch Bewegungsmeditation gut möglich, Yoga, Qi Gong oder Tai Chi fördern die Entspannung und tun zudem dem Körper gut.

Unterstützend bei der Meditation kann vieles wirken – zunächst einmal natürlich eine passende Atmosphäre, ob das nun das heimische Schlafzimmer ist, der Garten oder eine Waldlichtung. Wichtig ist, dass man nicht ständig gestört wird, sei es durch Partner, Kinder oder Haustiere. Weiterhin gibt es passende Musik oder Geräusche – das ist Geschmackssache, ich persönlich bevorzuge Meeresrauschen oder ruhige, gleichmäßige Instrumentalmusik oder ziehe mich in die Natur zurück und lausche Vögeln, Fröschen und Grillen.

Auch Düfte und Steine können helfen, beispielsweise für die Duftlampe oder als Räucherstoff:

  • Angelika (Bezug zum Göttlichen)
  • Elemi (ausgleichende, erdverbindende Wirkung)
  • Immortelle (aktiviert die intuitive Hirnhälfte)
  • Lavendel (ausgleichend und beruhigend, fördert aber Schläfrigkeit!)
  • Lorbeer (öffnet die Tore zu innerem Wissen)
  • Rosenholz (beruhigt, öffnet das Scheitelchakra)
  • Sandelholz (beruhigend, erdend)
  • Vetiver (ausgleichend, erdverbindend)
  • Beifuß (verschafft Kontakt zu höheren Sphären, ohne dabei abzuheben)
  • und natürlich Weihrauch (vertieft und verlangsamt den Atemrhythmus und bewirkt dadurch einen meditativen Zustand).

Helfende Steine sind: Aquamarin, Amethyst, Bergkristall, Fluorit, versteinertes Holz, Onyx, Opal, Rosenquartz, Lapislazuli und viele mehr.

Passende Farben sind blau (beruhigend, Balance), weiß (Klarheit und Reinheit), schwarz (Vertiefung) und violett (spirituelles Wachstum), je nach Vorliebe natürlich auch andere, wobei ich von allzu aggressiven Farben wie rot absehen würde.

Soviel zu den Grundlagen, mehr Informationen gibt es in diversen Büchern und Kursen, wenngleich ich finde, dass man kein dickes Buch lesen muss, um meditieren zu können, sondern einfach nur üben und ausprobieren.

Teil II wird dann Meditationsübungen und Tipps für die Integration von Meditation im Alltag beinhalten.

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