Tarot-Meditation

Nicht nur unter Hexen sind Tarotkarten beliebte Helfer, um Entscheidungen zu treffen, über sich selbst mehr zu erfahren und Tendenzen herauszufinden, auch viele Leute, die mit Magie und Spiritualität ansonsten nichts zu tun haben, nutzen die Karten. Ich arbeite gern mit dem Rider/Waite-Tarot, deshalb werden meine Posts auch immer dieses Deck zum Thema haben, wobei sich vieles auch auf das Crowley-Deck oder andere Karten übertragen lässt, wie auch die folgende Übung.

Zunächst nimm die 22 Karten der großen Arkana zur Hand. Lege sie vor dir in der Reihenfolge der Nummerierung aus und betrachte sie. Der Narr, der die Ziffer 0 trägt, kann sowohl am Anfang als auch am Ende stehen, denn dies ist seine Reise und sie beginnt stets von Neuem wenn er das Ende erreicht hat, da er nie auslernt. Er begegnet verschiedenen Personen – der Herrscherin beispielsweise, die ihm seinen Platz in der Welt bewusst macht oder dem Teufel, der ihn dazu verleiten will, seine Reise aufzugeben. Außerdem kommt er auch an gewisse Stationen auf seiner Reise, wo er unter anderem Schatten aus der Vergangenheit begegnet (Der Mond) oder die Welt aus einer anderen Perspektive zu sehen lernt (Der Gehängte). Du kannst zunächst über diese Reise meditieren, dich vielleicht auch selbst auf eine Traumreise begegnet, die der das Narren gleicht.

Eine andere Möglichkeit wäre, aus diesen 22 Karten, die du mischst und vor dir verdeckt ausbreitest, eine zu ziehen mit der Fragestellung, auf welcher Station der Reise du dich befindest. Über diese Karte meditierst du dann, solang du es für richtig hälst. Du kannst dich auch hier wiederum auf eine innere Reise begeben, zu dem Ort, den die Karte darstellt oder zu der Person, die auf ihr abgebildet ist. Oder du überlegst einfach, welche Bedeutung die Farben und Symbole der Karte für dich haben – möglichst erstmal ohne sie irgendwo nachzulesen. Und sei nicht betrübt, wenn du vielleicht eine Karte ziehst, die keine hohe Nummer trägt – die Ziffern zeigen nicht, wie weit du auf deiner Reise bist oder ob du vielleicht noch ganz am Anfang stehst, es kommt auf die Bedeutung der Karte an. Auch muss man keine Angst vor einer bestimmten Karte wie dem Tod oder dem Teufel haben, denn diese können viele, nicht nur negative Aspekte haben.

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2 Gedanken zu “Tarot-Meditation

  1. Hallo „WegederMagie“, mir gefallen viele Deiner Artikel und die „Aufmachung“ Deiner Seite. In diesem Artikel hier, gefällt mir besonders, das Du zur „freien Interpretation“ rätst.

    Wenn Du nichts dagegen hast, würde ich gern per Link auf meine Interpretationshilfe (Tabelle) hinweisen.

    MfG
    Tom

    • Danke für das Kompliment und das Lesen meines Blogs! Und natürlich darfst du auf deine Tabelle hinweisen, die finde ich jedenfalls sehr interessant.
      Blessed be,
      Lia

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