Liebe in Bewegung & Gedanken zur Magie

Jeden Sommer beobachte ich das Gleiche in meinem Umfeld: Liebe kommt in Bewegung. Beziehungen werden beendet oder wiederbelebt, neu begonnen oder geraten in Umbruch. Trennungsschmerz, Schmetterlinge im Bauch, Gefühlsausbrüche, Heiratsanträge, Liebeskummer, Eifersucht, Höhenflüge, Familienplanung, Liebeserklärungen, Dramen – alles ist in Bewegung, viele Veränderungen, viele Gefühle. Ich nehme Anteil sowohl an Kummer als auch an Glück meiner Lieben und Liebsten, tröste und fluche und weine und lache mit ihnen und teile mit einigen wenigen auch meine eigenen schlechten und guten Veränderungen.

Natürlich ist die Liebe nicht nur im Sommer in Bewegung, aber zu dieser Jahreszeit bemerke ich es besonders stark. Vielleicht ist auch das nur ein Abbild der Natur, wo nun so manches derzeit verblüht, anderes Früchte trägt, wo manches vertrocknet und stirbt, anderes prächtig gedeiht und heranreift. Vielleicht sind es auch Hormone, die Sonne, vielleicht bilde ich mir das alles auch nur ein – sei’s drum.

Vermehrt treten auch Suchanfragen auf zum Thema Partner finden und Magie. Tja, das kann ich den Leuten nicht verdenken – bei all den turtelnden Pärchen am Strand und im Park wird man ja stets mit glücklicher Zweisamkeit konfrontiert, bei all der Bewegung möchte man sich selbst vielleicht auch endlich vom Stillstand lösen. Braucht es dafür aber Magie? Nicht unbedingt. Es hilft auch, sich nach eigenem Belieben hübsch zu kleiden und selbstbewusst und offen raus zu gehen, um seinen ganz persönlichen Zauber zu versprühen und einen Partner nur mittels der eigenen Ausstrahlung, des eigenen Wesens komplett in den Bann zu ziehen.

Wiederum wurde ich unlängst wieder daran erinnert, dass Magie nicht immer nur ultima ratio sein muss. Warum beschäftigt man sich mit etwas, warum lernt man etwas, das einem das Leben potentiell leichter machen kann, um es dann nicht anzuwenden? Warum lerne ich Fahrrad zu fahren, wenn ich letztlich doch immer zu Fuß gehe? Magie ist kein Allheilmittel, keine Instantlösung für alles, aber man sollte auch nicht mit so großer Ehrfurcht und Demut an magische Arbeit herangehen, dass man letztlich unfähig wird, Magie auch wirklich zu nutzen. Verantwortung müssen wir natürlich für jede Handlung und Entscheidung übernehmen, ob es nun um Magie geht oder etwas „Gewöhnlicheres“.

Daher: Wer die Liebe in sein Leben rufen will, der soll frei entscheiden, wie er das tut. Ob er nun ein ausführliches Ritual macht, ob er einfach nur stets seinen Traumpartner imaginiert, ob er eine Liebesgöttin (oder -gott) um Hilfe ruft, ob er sich einen Talisman bastelt oder ob er einfach in eine Bar geht und die erstbeste Person anspricht – so ziemlich alles kann der Stein des Anstoßes sein, der Liebe in Bewegung bringt.

 

Demnächst gibt’s vielleicht ein paar Ritualanregungen zum Thema Liebe anziehen, Liebe loslassen (was mE schon deutlich schwieriger ist) und Selbstliebe üben, auch wenn das ein so persönliches Thema ist, dass man da schwer für fremde Leute etwas kreieren bzw. unkritisch fremde Rituale übernehmen kann.

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