Rosenmeditation

Normalerweise kann ich mit den meisten geführten Meditationen nicht allzu viel anfangen, aber diese hier finde ich allein sehr schön und in der Gruppe ist sie, wie ich unlängst erfahren durfte, noch um ein vielfaches schöner. Allein lege ich mich dabei meist auf den Boden (vorzugsweise auf eine Wiese), mit den Händen auf der Erde. In der Gruppe oder auch nur zu zweit ist es schön, sich dabei an den Händen zu halten. Mann kann die Meditation vorlesen lassen, aufnehmen und mit Musik unterlegen oder sich auch einfach den Ablauf einprägen. Dazu kann man natürlich schön mit Rosenweihrauch räuchern (wenn man das mag) oder Rosenöl in die Duftlampe geben (oder, die nicht so luxuriöse Variante: Geranienöl) – oder sich einfach direkt neben ein Rosenbeet/einen Rosenstrauch setzen.

Zunächst konzentriere dich auf deine Atmung, atme ganz normal und werde ruhiger, während du dem Ein- und Ausatmen folgst. Lass mit jedem Atemzug die Sorgen und Gedanken des Alltags von dir abgleiten. Beginne danach mit einer langsameren, tieferen Atmung in den Bauch hinein. Atme so eine Weile ein und aus, bis du dich entspannt fühlst. Erspüre die Energie, die dich durchströmt und dich umgibt.

Beginne nun, während du einatmest, durch deine rechte Handfläche, in den Arm hinein Energie in deinen Brustbereich zu ziehen, in das Herz und halt dort kurz. Beim Ausatmen lässt du die Energie durch deinen linken Arm weiterfließen und durch die linke Handfläche wieder hinausfließen. Atme wieder ein, lass die Energie durch deine rechte Hand über den Arm in dein Herz fließen, halte sie dort kurz, dann lass sie durch den linken Arm wieder hinaus fließen.
Beim nächsten Einatmen stelle dir vor, wie eine Rosenknospe in deinem Herzen ruht. Wenn die Energie durch deinen rechten Arm zum Herzen gelangt, öffnet sie ein Blatt dieser Knospe, dann fließt sie wieder hinaus durch den linken Arm. Atme wieder ein, lass die Energie wieder durch den Arm zu der Knospe in dein Herz fließen, wo sich ein weiteres Blatt öffnet, und gib sie danach durch deinen linken Arm wieder ab. Atme so weiter ein, lass die Energie weiter fließen und die Rose mit jedem Atemzug mehr erblühen. Blatt für Blatt öffnet sich, während du dich auf deinen Atem und die Energie konzentrierst, die dich mit tiefer Harmonie und universeller Liebe erfüllt.

Deine Rose ist nun vollständig erblüht, lass die Energie aber weiterhin durch deine Arme hinein- und heraus strömen. Langsam jedoch wird das Bild der Rose schwächer. Deine Atmung wird bewusster, du spürst deinen Körper wieder bewusster. Setze Arme und Füße auf die Erde und lass die überschüssige Energie abfließen (oder erde dich so, wie du es am liebsten magst). Komm in deine normale Atmung zurück, lockere deine Glieder, strecke dich und lass dir Zeit, wieder zurück in den Alltag zu kommen.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

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