Heimatland …

… ist flaches Land! Immer wenn ich zuhaus bin, fällt mir wieder ein, was mir an der Großstadt solche Orientierungsprobleme und so ein unbehagliches Gefühl bereitet: Mein Blick ist ständig versperrt. In der Heimat gibt es nur flaches Land, man kann kilometerweit sehen – wenn man nicht grade in einem Feld mit Mais, Sonnenblumen oder Schilf steht, dann sieht man die Hand vor Augen nicht. 😉

Ich liebe es, dort neben einem Baum zu ruhen und mich zu erden. Magie wirkt dort – für mich – am stärksten, wo ich den Wind rufe, und eine Brise umspielt mich; wo ich das Wasser rufe, und ein kurzer Schauer kommt auf; wo ich die Erde rufe, und sie unter meinen Füßen pulsieren fühle; wo ich das Feuer rufe, und einen Sonnenstrahl auf meinem Gesicht spüre, der mich wärmt. Wo ich meinen Geist aussende und alles um mich herum lebendig und stark vorfinde.

Nicht zu vergessen ist es auch schön, ein paar frische Kräuter zu sammeln und zu trocknen/zu verarbeiten. Ein riesiges Feld voll duftender Kamille habe ich neulich entdeckt.

Am Wochenende mache ich einen Ausflug in die Schorfheide. Wer mal in Brandenburg weilt, dem kann ich einen Besuch dort nur empfehlen: Wanderer werden dort zahlreiche zauberhafte Orte mit interessanter Flora und Fauna und idyllische Ruhe vorfinden.

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Ein Gedanke zu “Heimatland …

  1. Bei mir ist es fast umgekehrt. Ich fühle mich ungeschützt, wenn sich nicht in Sichtweite ein Berg erhebt. Berge signalisieren mir Geborgenheit. Wahrscheinlich, weil ich auch meine Wurzeln in den Bergen habe.
    LG Alruna

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