Magie bei Wind und Wetter

Momentan erhalten wir ja schon einen guten Ausblick darauf, was uns im Herbst erwarten wird – Regen, Wolken, Wind, kühle Temperaturen und auch die ersten bunten Blätter kann man schon entdecken. Viele ärgern sich darüber – wobei ich mich frage, ob diese Abkühlung nicht vielleicht auch von all denen herbeigerufen wurde, die sich nach dem unglaublich heißen Wochenende Linderung erhofft haben …
Regen, Wolken und Wind sind magisch jedenfalls genauso nutzbar und interessant wie Sommerwetter.

Regen reinigt und läutert, deshalb ist eine Zeit des Regens auch eine ideale Zeit, um solche Magie zu wirken, die uns reinigt – von schlechten Angewohnheiten, von negativen Gedanken/Gefühlen, von schädlichen Einflüssen oder sonstigen Dingen, die uns das Leben schwer machen. Hier kann man kreativ kleine oder große Rituale gestalten – man kann ein Symbol dessen, was man loswerden will, mit Kreide auf den Asphalt malen oder auch mit den Fingern/einem Stab in den Sand oder mit Wasserfarben auf Papier, welches man dann nach draußen legt. Der Regen wird das Symbol fortspülen und damit auch dich befreien. Genauso gut könnte man ein Papierschiffchen bauen, es Symbolen dessen versehen, was aus dem Leben gehen soll, und dieses ein größeres Regenrinnsal entlang schippern lassen.
Man kann sich jedoch auch einfach selbst in den Regen stellen, sich erden und zentrieren und visualisieren, wie alle Sorgen, Ängste, alle schädlichen Gedankenmuster von einem abfließen, wie Schlamm oder Schmutz. Wenn ein kräftiger Wind weht, geht das natürlich auch, dann stelle ich mir immer vor, er bläst alles, was ich nicht mehr haben will, fort – wie eine dicke Staubschicht, die auf mir lag und vom Wind mitgenommen wird. Ebenso kann man Gedanken, die man los werden will, einfach in eine Wolke projizieren, die davonzieht.

Regenweissagung ist ebenso möglich – Hydatoskopie wird das auch genannt und arbeitet entweder mit Pfützen oder aber, indem man in einer Schale Regenwasser auffängt. Laut Cunningham nimmt man dafür scharfe Gewürze, die man in einer ebenen Schicht auf eine glatte Oberfläche von z.B. Einer Pfanne oder einem Kuchenblech gibt, und fängt dann das Regenwasser ein. Man stellt seine Frage und geht dann wieder ins Trockene, wo man die Muster, die nun gebildet wurden, so lange betrachtet, bis man eine Antwort erhält.

Eine schöne mentale Übung ist das Wolkenteilen – das gibt es nicht nur im Film „Männer, die auf Ziegen starren“, das empfiehlt auch Starhawk. 😉 Nicht verzagen, wenn es nicht gleich klappt.

Windmagie gibt es auch zuhauf, allerdings ist das schon wieder einen eigenen Beitrag wert. Wichtig ist ohnehin, sich erstmal mit jedem der Winde eingehend zu beschäftigen, zu lernen, die Windrichtung zu bestimmen, dem Wind auch einfach mal zu lauschen – er hat einiges zu erzählen! Die Winde können bei Ritualen helfen, sie können Botschaften übermitteln, Entscheidungen erleichtern, Schutz geben, dich mehr mit dem Element Luft in Verbindung bringen, etc.
Will man den Wind allerdings für ein Weilchen besänftigen, kann man folgendes probieren: 4 Federn (es können verschiedene sein, auch farbige z.B. in den Farben blau, gelb, schwarz und weiß) werden mit einer Schnur zusammengebunden, auf den Grund einer Schüssel gelegt und mit Salz bedeckt, bis sie komplett verborgen sind.

Einige Kräuter, die mit Wettermagie verbunden werden, sind: Beifuß, Farne, Johanniskraut, Erika, Echte Hauswurz, Zaubernuss (Hamamelis)

Meine Räuchermischung, um die Sonne anzulocken: 2 Teile Weihrauch (z.B. Amber oder Oman, es gibt auch so einen tollen, sehr passenden goldglitzernden Weihrauch, leider fällt mir der Name nicht ein), 2 Teile Sandelholz, 1 Prise Safran, 1 Teil Zimt, ein paar Tropfen Orangenöl

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6 Gedanken zu “Magie bei Wind und Wetter

  1. Bei uns sind auch die Vorboten des Herbstes angekommen. Zwar schwingt ein leicht wehmütiges Gefühl dabei mit, denn ich finde den Sommer immer viel zu kurz, aber das Wetter stört mich keineswegs. Im Haus ist so viel Arbeit liegengeblieben, da kann man das auch endlich mal erledigen 🙂
    LG Alruna

    • Naja, ich hatte halt grade dieses Wochenende, wo mein Freund mal wieder aus London gekommen ist, einige Wandertouren geplant – die sind bei dem Wetter buchstäblich ins Wasser gefallen. Ansonsten finde ich aber den Herbst wunderschön und freue mich durchaus drauf – und immerhin spielt bei Kälte mein Kreislauf nicht so verrückt wie im Hochsommer.
      Alles Liebe!

  2. Deine Wetter- Magie- Tipps fand ich sehr interessant, werde mal das mit den Federn ausprobieren. Hier in Bremen rauscht der Wind nur so ums Haus, er hat tatsächlich eine ganze Menge zu erzählen.^^
    Meine persönliche Reinigung beläuft sich auf das Innere, werde heute einfach mal Tee und Obstfasten. Tut dem Körper auch mal ganz gut.
    „Männer, die auf Ziegen starren“ ist ein cooler Film. Besonders der Fluch^^

  3. Ich mag Regentage… da bin ich immer am Kreativsten. Und am liebsten bin ich Draußen unterwegs. Da hat frau ihre Ruhe *g* Und dann fallen mir da noch tausend tolle Sachen ein, die man an Regentagen machen kann.. Badewanne, lesen, lesen und nochmals lesen… Ich bin gar nicht so traurig drüber, wenn´s kühl und regnerisch ist.
    bb Isabeau

    • Es hat schon seine Vorteile, das stimmt! Ich war auch neulich beim Wandern überrascht, als ich zum ersten Mal meinen Lieblingshügel bestiegt, ohne eine Menschenseele zu treffen. Da konnte man schön meditieren, wenn auch unter wolkenverhangenem Himmel und mit einem kühlen Wind, der die Haare zerzaust.

      Aber Sonne und Licht stimmen mich auch fröhlich, daher möchte ich sie eigentlich nicht den ganzen Sommer über missen.

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