Geldschrein

Momentan wäre es übertrieben, würde ich sagen, ich sei „knapp bei Kasse“. Das Bafög-Amt lässt sich jetzt schon seit fast 3 Monaten Zeit, meinen Antrag zu bewilligen und die Ersparnisse versiegen langsam. Da ich gestern ohnehin wiedermal den Altar umgeräumt habe, kam mir der Gedanke, ich könne ja auch einen Geldschrein anlegen, um den Geldfluss wieder ein bisschen anzuregen. Und natürlich auch, um ab und an mal Bilanz zu ziehen: Gebe ich zu viel aus? Oder gönne ich mir zu wenig? Ist mir materieller Wohlstand wichtiger als spiritueller, hält sich beides die Waage? Bin ich verantwortungsvoll, wenn es um’s Geld geht?

Der Schrein wird dominiert von den Farben grün und gold, es findet sich darauf ein Bildnis von Ganesha und Lakshmi. Eine grüne, mit Sonnenblumenöl und Zimtpulver sowie einem eingeritzten Zeichen für Wohlstand versehene Kerze ist zum Anzünden bei den Andachten gedacht. Nelken, Muskat und Alfalfa sind darum gestreut, auch ein wenig Spielgeld, Eicheln und Eichenblätter. Auch ein kleiner Frosch sitzt dort – es muss nicht unbedingt eine asiatische Geldkröte sein, Frösche sind mE generell mit dem Thema Geld verbunden, denn auch hierzulande heißt es ja „Kröten ausgeben“.

Ich finde diese Methode eines Schreins übrigens wirklich sehr schön, wenn man gerade ein schwieriges Thema hat, sei es eben Geld, Liebe, Familie, Studium. Einfach, weil man da nicht, wie sonst bei Ritualen oft üblich, den Wunsch und das Thema nach dem Zauber loslässt, sondern weil man sich damit jeden Tag konfrontiert sieht und somit vielleicht neue Einsichten, Lösungen und dauerhafte Besserung erfährt. Ganz zu schweigen, dass man die Dinge, die man in sein Leben ziehen will, mit einem solch schönen, ihnen gewidmeten Platz auch prima anziehen kann. 😉

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6 Gedanken zu “Geldschrein

  1. Toller Beitrag.
    Ich selbst habe auch schon des Öfteren einen Geldzauber angewandt.
    Auch mit grüner Kerze, Sonnenblumenöl, Zimt und eingerizte Zeichen – lesen wir das gleiche Buch? 😀

    Allerdings nehme ich noch immer Lorbeer dazu. Und manchmal auch Salbei, wenn das Ausbleiben des Geldes sehr hartnäckig ist 😀

    lg Sabrina

    • Lorbeer ist auch einer meiner Magie-Alrounder, der fast überall dabei ist. Zu Salbei finde ich dagegen oft nicht so den Zugang, das verwende ich nur selten bzw. nur für bestimmte Zwecke.

      Kann schon sein, dass wir dasselbe gelesen haben, allerdings sind Korrespondenzen ja eh fast überall sehr ähnlich. 🙂

      LG

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