Gute Vorsätze?

Neulich erwähnte mir gegenüber jemand, dass es im Januar die meisten Neuanmeldungen im Fitnessstudio gibt, da viele Leute zum Jahresbeginn den Entschluss fassen, abzunehmen. Andere wollen aufhören zu rauchen, weniger Alkohol trinken, etwas Neues lernen, etc. Auch wenn ich finde, dass es für all diese Vorsätze kein bestimmtes Datum braucht, so ist es natürlich sinnvoll, etwas umzusetzen, was der Gesundheit von Körper, Geist oder Seele dient. Denn nur ein gesunder Körper, den man gut behandelt und nährt, kann auch ein geeigneter Tempel für die Seele sein und wiederum muss auch die Seele manchmal genährt werden.

Viele Vorsätze kann man magisch unterstützen. Man kann sich zwar nicht einfach 10kg schlanker hexen – aber man kann Diät und Sport nochmal einen magischen Extra-Kick geben, damit beides besonders gute Erfolge erzielt, zB indem man den schlanker werdenden Körper visualisiert (oder zeichnet) oder mittels Feuer symbolisch das Verbrennen von Kalorien darstellt.

Auch Nichtraucher wird man nicht einfach so, aber auch hier kann ein Ritual unterstützend wirken – wenn man denn wirklich den Willen hat, das Rauchen aufzugeben. Sträubt man sich innerlich dagegen, dann ist die Chance gering, seinen Wunsch zu manifestieren. Schöne Rituale, um schlechte Angewohnheiten loszuwerden, gibt es übrigens in Scott Cunninghams Büchern zur Elementarmagie, aber eigentlich ist es ganz leicht, sich selbst etwas auszudenken – das, was man aufgeben will, hat man ja meist noch da, wie Zigaretten, Süßigkeiten, Alkohol, und eine Methode, es loszuwerden, findet sich schnell – ob man es nun verbrennt, vergräbt, in den Abfluss gibt oder zerschmettert (aber bitte immer darauf achten, nichts in die Natur zu geben, was dort nicht hingehört, sie ist keine Müllhalde!) . Das ganze in einen schönen rituellen Rahmen gepackt und beim abnehmenden Mond ausgeführt, et voilà!

Wer keine guten Vorsätze hat, weil er davon nichts hält oder bereits im Einklang mit sich lebt, der kann doch mal in sich gehen und überlegen, ob es nicht etwas gibt, was er schon immer mal tun wollte. Vielleicht eine neue Sprache lernen, einen Tanzkurs besuchen, ein bestimmtes Rezept ausprobieren – kleine wie große Dinge. Es gibt so viel, was man gern mal täte und dann doch nicht tut, weil die Zeit fehlt, weil man zu ausgebrannt ist von der Arbeit, weil man sich vielleicht sorgt, was andere darüber denken, weil man es nicht allein machen will oder sonstige Hindernisse dazwischen stehen. Aber man sollte sich nicht zu viele Wünsche und Träume verwehren. Oft ist es ein ganz bestimmter Teil der Seele, die diesen Wunsch hegt, die vielleicht tanzen will – und wenn man nie tanzt, aus Angst, ausgelacht zu werden, wenn man es tut, dann verlässt einen der Seelenteil vielleicht.

Mein Vorsatz ist deshalb für dieses gesamte Jahr nur der, 12 Dinge zu tun oder zu lernen, die ich schon immer tun wollte. 🙂

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4 Gedanken zu “Gute Vorsätze?

  1. Ich habe mir etwas ganz ähnliches vorgenommen. Mein Vorsatz für dieses Jahr heißt schlicht: „Gesünder leben“. Z.B. Gesünder essen, mehr Zeit für mich, öfter meditieren etc. Da ich aber unmöglich alles auf einmal in mein Leben intergrieren oder mir abgewöhnen kann, was gut, was nicht gut für mich ist, habe ich beschlossen, Schritt für Schritt vorzugehen. Jeden Monat eine Veränderung. Damit die Veränderung auch „sacken“ kann. Der Januar steht unter dem Motto „Kampf der Kaffeesucht“ ;-). Also gibt es morgens anstelle des Eimers Kaffee, nur noch eine Tasse (ganz möchte ich ja nicht darauf verzichten) und anschließend mache ich mir eine Kanne Ingwer- oder Kräutertee. Und das klappt sehr gut.

    • Das ist ein guter Ansatz!
      Dem Kaffee habe ich auch abgeschworen, als ich mit 20 plötzlich jeden Tag Herzrasen hatte. 😦 Inzwischen bin ich morgens sehr angetan von Grünem Tee mit einem Schuß Apfelsaft, Earlgrey, Pfefferminztee und natürlich gerade jetzt im Winter meinem geliebten Chai. Zum Wachbleiben gibt es ab und an auch einen Matetee oder halt belebende ätherische Öle zum Schnuppern. 🙂 Ansonsten gibt es nur ab und an einen Genusskaffee.

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