Magische Öle/Rootworköle – Fiery Wall of Protection

Mit Ölen kann man wunderbar magisch arbeiten, weshalb es vermutlich auch so einen großen Markt für sie gibt, kaum eine moderne Hexe hat noch nicht von Anna Riva gehört. Bei den meisten sind gekaufte Öle allerdings tabu (andere schwören darauf). Ich gehe oft einen Mittelweg, kaufe manchmal Öle und peppe sie mit eigenen Zutaten auf und lade sie in einem Ritual mit neuer Energie oder orientiere mich an bekannten Ölen, deren ursprünglicher Rezeptur ich auf den Grund gehe. Ich arbeite bei Kerzenmagie sehr gern mit Ölen, wobei ich hier häufiger eine wenig aufwändige Variante bevorzuge und einfach ein passendes Basisöl (zB Sonnenblumenöl für viele positive Zwecke oder Mandelöl, wenn es um Romantik oder Weiblichkeit geht), eventuell kombiniert mit einem ätherischen Öl, das mit dem Thema korrespondiert oder einfach ein paar passenden Kräutern, in denen die eingeölte Kerze gewälzt wird.

Wenn die Öle dazu dienen sollen, mich zu begleiten, zum Beispiel bei einem Vorstellungsgespräch, wo mich eine positive Ausstrahlung umgeben soll oder auch wenn es darum geht, Türrahmen, Fensterrahmen oder ähnliches einzureiben, um Negatives abzuhalten oder etwas bestimmtes anzulocken, dann bevorzuge ich etwas komplexere Ölmischungen. Es ist auch wunderbar, wenn man in einer Gruppe ein Öl herstellt, in der jedes Mitglied eine Zutat beisteuert und man dieses Öl gemeinsam rituell mischt und auflädt. Dies kann dann dazu dienen, die Gruppenmitglieder zu verbinden, sie zu stärken, sie damit bei kommenden Ritualen einzustimmen und gleich schwingen zu lassen, etc.

Ab und an werde ich nun meine Rezepte posten, vielleicht mag sie ja jemand für sich verwenden oder abwandeln. Die Zutaten gebe ich meist allgemein an, man kann in der Regel sowohl die Zutat als ätherisches Öl, als gemahlenes Pulver oder als getrocknete Pflanze benutzen (oder um was auch immer es sich handelt ;)) und mit den Mengen rumprobieren, wobei man immer sparsam mit ätherischen Ölen sein sollte, wogegen man mit Wurzeln, Hölzern und Kräutern großzügiger sein darf.

Hierbei muss man aber auch beachten, dass manche ätherischen Öle die Haut reizen (z.B. Zimt) und man dann davon absehen sollte, sie als Parfüm zu tragen (oder man nimmt eben Stückchen von der Stange). Außerdem hat die Zusammenstellung der Zutaten mitunter auch Einwirkung auf die Haltbarkeit. Generell gilt: Sind Kräuter im Öl, sollten diese immer vollständig mit dem Öl bedeckt sein, sonst schimmelt es schnell. Als Basisöle eignen sich natürlich sehr gut geruchsneutrale, hautfreundliche Öle wie Jojobaöl, aber eigentlich kann man nehmen, was man halt gerade zu Hause hat oder für richtig hält, also auch Olivenöl, Distelöl, etc. Nur von extrem stark riechenden Ölen wie Erdnussöl würde ich abraten. 😉

Hier nun aber das erste Öl:

Fiery Wall of Protection („Feuriger Schutzwall“ – bietet außergewöhnlich starken und aggressiven Schutz für schwierige Fälle)

  • Basisöl
  • Myrrhe
  • Ingwer
  • Schwarzer oder Roter Pfeffer
  • Angelikawurzel
  • Sandelholz
  • Salz
  • optional: Drachenblutpulver (auch das ist eine Pflanze ;))

Ingwer und Pfeffer sowie in gewissem Maße Sandelholz sind hierbei die feurigen Zutaten. Auch Myrrhe wird mitunter wegen der Dornen dem feurigen Mars zugerechnet und ist außerdem eine Schutzpflanze. Angelika ist in der Mixtur, weil sie oft im Zusammenhang mit Erzengel Michael verwandt wird, dessen Schwert eben den feurigen Wall ziehen soll. Ich arbeite zwar eigentlich nicht mit Engeln, aber trotzdem fühlt es sich für mich irgendwie richtig an, diese Komponente des Rootworköls beizubehalten. Salz ist für die Reinigung und ebenso für Schutz zuständig. Wer mag, kann das Drachenblut hinzufügen, das eine sehr starke Schutzpflanze ist, aber auch recht teuer und exotisch, der Umwelt und dem Geldbeutel zuliebe verzichte ich darauf.

Das Öl sollte 7 Tage ziehen, bevor es benutzt wird.

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5 Gedanken zu “Magische Öle/Rootworköle – Fiery Wall of Protection

  1. Das Thema finde ich sehr interessant! Werds auf jeden Fall mal verfolgen. Vor allem Öle, mit denen man die Aura „aufbessern“ kann könnte ich in nächster Zeit sehr gut gebrauchen…
    Wie funktioniert das mit den Mengen? Nimmst du jeweils ein paar Tropfen? Und beim Aufpeppen von gekauftem Öl wird da einfach was dazu gegeben und geschüttelt? Oder hast du bestimmte Gefäße zum Mischen? ^^ Blöde Fragen, sorry, aber mit dem Thema habe ich mich noch nie beschäftigt (:

    Ganz liebe Grüße und eine schöne Restwoche!

    • Hallo Jacy,

      ätherische Öle sind lichtempfindlich, deshalb mische ich meine magischen Öle in kleinen Braunglasflaschen (bekommst Du z.B. in der Apotheke). Generell rechne ich etwa 7-10 Tropfen insgesamt auf 10 ml Basisöl. Mehr als 10 Tropfen sollte man nicht nehmen, weil die ätherischen Öle sonst schädlich für die Haut sein können. Als Basisöl nehme ich gerne Jojobaöl. Jojobaöl ist eigentlich kein Öl, sondern ein Wachs, deshalb ist es länger haltbar als andere Öle.
      Kleiner Tipp von mir: Vanille-Öl eigenet sich hervorragend für Liebeszauber und man kann es ganz leicht selbst herstellen. Eine Viertel Vanille-Stange in ein 10ml Gläschen, ganz mit Basisöl bedecken und nach etwa 3 Wochen hat man ein wunderbares Vanille-Öl. 🙂

  2. Hi Jacy,

    Lailokeny hat da schon eine sehr gute Antwort gegeben, danke dafür. 🙂

    Ich nehme auch Braunglasflaschen. Die gekauften Öle kommen oft in durchsichtigen Flaschen daher, weil man sagt, dass Anna Riva Öle ihre Energie über das Licht bekommen und schwächer werden, wenn man sie in dunklen Flaschen lagert.
    Gibt man da ätherische Öle dazu, muss man sie in dunkle Flaschen abfüllen. Man kann aber auch allerhand anderes hinzugeben: Kleine Edelsteine, Wurzeln, Hölzer, Glitter (schlägt zum Beispiel Claire vor), usw., dann kann man es bei durchsichtigen Flaschen belassen. Und ja, ich gebe das einfach dazu und schüttle ab und an alles schön durch, funktioniert prima. 🙂

    Was die Mengen angeht: Man sollte immer nur kleine Mengen anmischen. Zum einen geht man mit magischen Ölen eh besser sparsam um, zum anderen ist die Haltbarkeit ja auch begrenzt (wenn Zitrusdüfte drin sind sollte man das Öl bspw. nach einem Jahr aufgebraucht haben). Ätherische Öle sind zudem unheimlich intensiv – wenn du auf 100ml Basisöl 3 Tropfen Rosenöl gibst, haut dich der Duft schon ganz schön um. Das ist aber ganz unterschiedlich, es gibt schwere, starke Düfte und es gibt dezente. Die Ölmischerei lebt von Erfahrungen, gerade auch von eigenen, denn jede Nase ist anders. 😉

    Viele Infos zu Ölen gibt es hier: http://www.satureja.de/

    Das mit dem Aura-Öl merk ich mir mal vor, da gibt es demnächst sicher einen Artikel. 🙂

    LG
    Liath

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