Dunkler Mond in den Fischen

Die Fischedekade hat begonnen, astrologisch gesehen ist dies der Endzeitpunkt des Jahreskreises. Eine Zeit des Loslassens und auch eine Zeit für Gefühle, Träume und Spirituelles – „Wenn der Kreis sich schließt, öffnet sich der Sinn“, so lautet ein altes Sprichwort. Auch der Neumond steht ab dem heutigen Abend in den Fischen. (Hexisch gesehen ist es für mich momentan aber noch der dunkle Mond, der neue Mond beginnt demnach erst dann, wenn die erste Sichel am Himmel zu sehen ist.) Ein wunderbarer Tag für’s Orakeln und die Innenschau! Ich werde heut mit einer lieben Freundin zunächst etwas Beifuß und Wacholder räuchern, eine Trancereise zur Göttin Durga machen, die für uns beide Bedeutung hat und uns auf seltsame Art zu verbinden scheint und dann einigermaßen gemütlich in die Karten schauen oder Runen werfen und plaudern. 🙂 Gemeinsam die Voll- und Neumonde erspüren ist für mich immer wieder schön und einsichtsreich und ich bin froh, dass man sich als moderne Großstadthexe oft gar nicht entscheiden muss, ob man nun als Solitaire oder in einer Gruppe praktiziert, weil es so leicht ist, sich zu vernetzen und man selbst ohne festen Coven nicht nur allein praktizieren muss, wenn man dies nicht möchte.

Ich habe übrigens ein sehr interessantes Buch entdeckt für jene, die sich für die Geschichte der Magie in Europa interessieren: „The Rise of Magic in Early Medival Europe“ von Valerie J. J. Flint. Leider ist es keine leichte Kost, weil das Vokabular doch recht anspruchsvoll ist, aber es lohnt sich dennoch.

Euch allen eine wundervolle dunkle Nacht – achtet auf eure Träume! 😉

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6 Gedanken zu “Dunkler Mond in den Fischen

  1. Ich lebe auch grade mit den Fischen (mein Aszendent) im Einklang 🙂
    Einen wunderschönen Dunkelmond wünsche ich dir
    BB
    Alruna

  2. Danke euch!

    Es war wirklich eine schöne Nacht, auch wenn ich statt Durga jemand ganz anderem begegnet bin, der auf mich gewartet hat. 🙂 Und ich habe festgestellt, dass Trommelmusik mit Klavierbegleitung aus dem Nachbarraum auch interessant wirkt … *g*

  3. Wem bist du denn begegnet?? Es ist auffällig, wie wenig ich mal wieder auf Monde achte… Rückwirkend betrachtet, habe ich unmengen geträumt.. (was ich sonst eher weniger tue) Ein neues Ziel für mich: Back to the roots…(Hexenkrams und Zauberwuschels)

  4. Dionysos. 🙂 Ein unheimlich sympathischer, fröhlicher und freimütiger Gott (und genau darum bin ich gerne Heidin) und nach einiger Recherche (ich lese ja sonst eher nur zum Thema Göttinnenspiri) passt der gerade wunderbar in mein Leben und zu mir und er hat mich auch schon eine erste wichtige Lektion gelehrt… Ich bin gespannt auf weitere Begegnungen.

    Eigentlich dachte ich nicht, dass du deine Wurzeln verloren hättest, du bloggst doch auch viel über Spirikram! Aber es ist ein schönes Ziel, das sich in deinem tollen Buch auch sicher gut macht.;)

    BB

  5. Mhmm… die „Wurzeln“ die ich meinte, sind auch nicht die, die mich mit mir selber und dem Land verbinden… (das sind ja meine „wahren“ Wurzeln), sondern die, über die ich gegenagen bin, um hier her zu gelangen… und ich ahbe mich zu Beginn meiner Reise mit dem „Hexenkrams“ eingehender befasst, und das ist in der Zeit in den Hintergrund gerückt… ich merke aber, wie mich die Göttin ruft *lach* Ich möchte wieder mehr eintauchen in dieses „Thema“ 😀 (Habe ich erwähnt, dass dein Blog mir dabei hilft??)
    You are a Goddess (reminder)

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