Im Herbst …

… liebe ich es, bei pfeifendem Wind, klopfenden Regentropfen und Blätterrascheln einzudösen.

… verschlinge ich gern ruhige, märchenhafte und/oder atmosphärische Bücher wie beispielsweise „Der Schatten des Windes“ von Carlos Ruis Zafón, „Jane Eyre“ von Charlotte Bronte oder „Feuer und Schierling“ von Diana Wynne Jones.

… trinke ich am liebsten einen würzigen Rotbusch-Chai mit Sojamilch.

… esse ich gern heiße Suppen, Kürbis und Äpfel.

… räuchere ich oft und gern mit schwerem Weihrauch, Styrax, Sandelholz und Wacholder.

… spaziere ich am liebsten dort entlang, wo die Bäume besonders bunte Laubpracht zeigen oder das Wasser besonders schön plätschert.

… miste ich gern ordentlich aus.

… trage ich oft bunte Farben wie senfgelb, waldgrün oder feuerrot – aber auch viel schwarz.

… suche ich die dunkle Seite der Göttin und finde die Schatten in mir

… verbringe ich gern kuschlige Abende mit dem Liebsten

… höre ich gern Faun, Lisa Thiel, Anathema, Wendy Rule, Type 0 Negative, Qntal und Solstafir.

… bastele ich gern mit Naturmaterialen, mache Halloweenkostüme (auch wenn ich eh nie Zeit für Kostümparties habe), fotografiere und male.

… hoffe ich, dass es noch viele sonnige, warme Tage geben wird, bevor der Winter kommt.

Und was macht ihr so im Herbst?

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6 Gedanken zu “Im Herbst …

  1. Im Herbst wird jedes Jahr der Kleiderschrank ausgemistet und Überschüssiges zur Berliner Kleiderspende weitergegeben. Im Herbst wird jedes Jahr sanft die Melancholie zugelassen. Im Herbst gibt es immer Suppe mit viel Kümmel und Kohlrabi. Im Herbst muss immer Tee mit Milch da sein. Im Herbst sind meine Farben knallrot und blassrosa. Im Herbst verändert sich der Schall und die Straßengeräusche werden lauter, im Halbschlaf als Meeresrauschen getarnt. Im Herbst ist Indianermusik, Orangensaft und England.
    Herbst ist ruhig, Herbst ist leise, Herbst ist bunt. Herbst ist direkt.
    Mein Herbst.

  2. Ein wunderschöner Artikel, Liath.
    Ich werde im Herbst immer so richtig lebendig. Ich habe unendlich viel Energie und kann sie gewinnbringend nutzen. Ich habe das Gefühl noch einiges schaffen (=ernten) zu wollen, bevor ich mich im Winter ganz zurückziehe. Diese Zeit der Aktivität ist sehr wichtig für mich, weil mich der Sommer mit seiner Hitze oft lahm legt.

    • Danke! 🙂 Ja, mir geht es da ähnlich. Im Sommer macht mir der Kreislauf oft einen Strich durch die Rechnung, im Herbst blühe ich wieder auf, bis ich im Winter dann wieder einen Gang runterschalte. Und dann kommt der Frühling und neuer Tatendrang …

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