Februar: Dankbarkeit und Rückblick

Der Februar war, alles in allem, ein wirklich scheußlicher Monat, ich kann es nicht schöner sagen. Anfang Februar war ich erkältet. Mitte Februar hatte ich Stress mit meinem Reizmagen (oder eher wegen des Stresses hatte ich einen bösen Reizmagen) und als das ausgestanden war, habe ich mir eine Bronchitis eingefangen. Als die vorbei war, habe ich nochmal 2 Tage Schnupfen bekommen. Und eigentlich hätte ich so richtig viel zu tun gehabt (was jetzt zu akuten Zeitproblemen führt).

Aber gerade in unschönen Zeiten ist es wichtig, sich an die guten Dinge zu erinnern und dankbar dafür zu sein. Und deshalb war ich im Februar dankbar für:

… ein schönes Imbolc

… einen Freund, der trotz meines tagelangen Gejammeres, Meckerns, trotz der Zurückgezogenheit, zugeknallter Türen, trotz langer Schimpftiraden und Verzweiflung am Ende des Tages sagt: „Du bist nicht allein. Du musst nicht immer alles allein machen und durchstehen. Ich bin doch hier. Ich helfe dir.“

… 2cm Haarzuwachs in diesem Monat! („Nur“ noch 28cm bis zum Meter, öhöm.)

… Schneespaziergänge (auch wenn ich sehnlichst Frühlingsspaziergänge erwarte)

… eine neue (teilweise alte) Spirigruppe, wo ich einfach jede Frau sofort ins Herz schließen könnte trotz (oder wegen) diverser Verrücktheiten und wo ich mich auf Anhieb wohl fühlte

… Yoga!

… ich bin mir selbst dafür dankbar, dass ich nicht aufgebe, so oft ich auch scheitere und so groß die Angst vor einem nochmaligen Scheitern ist, wenn die Sache wichtig genug ist

Und ich bin dankbar für die über 20 (!!! allein das ist schon großartig) Frauen, die an den „12 wilden Schwänen“ arbeiten und schon jetzt bereichernde Diskussionen führen.

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6 Gedanken zu “Februar: Dankbarkeit und Rückblick

  1. Hallo Liath,
    das hört sich alles in allem sehr gut an! Ich fand auch, dass dies der schlimmste Februar seit Langem war, ich glaube sogar, dass es auch offiziell der kälteste seit was weiß ich wann war…
    Ich war auch seit Jahren das erste Mal wieder krank (und das soll schon was heißen!) und durch meinen Job auch gestresst… Gott sei Dank macht er mir aber Spaß 😉
    Wegen des Stresses (ich sach nur Referendariat) bin ich auch noch nicht dazu gekommen, an der Schwänegruppe teilzunehmen, aber ich hoffe, dass das noch wird!!! Kann ja aufholen, wenn sich mal eine schöne Minute zum Durchatmen findet… Gelesen hab ich das Märchen ja schon vor einiger Zeit…
    So, dann hoffe ich auch, dass der Frühling bald mal kommt, es ist schon sooo lange Winter und alles in mir sehnt sich nach Neugeburt…
    Liebe Hexengrüße, Sofia

  2. Gute Einstellung, so halte ich es auch (zumindest versuche ich es). Mein Februar war ebenfalls einfach nur – grottig! Traurig, zum Verzweifeln, hat mein Leben für immer aus der Bahn geworfen, voller Veränderungen (was mir generell immer Angst macht) usw. usf.
    Also klammere ich mich an die Menschen (und meine Katzen natürlich), die mir zur Seite stehen, mit mir durch diese Zeit gehen, mir helfen. Und an alles, was ich dennoch habe. Der Rest wird sich hoffentlich wieder finden. Oft ist es ja im Leben nur Zeit, die wirklich Wunden heilt. Oder wie man so schön sagt: Wenn eine Tür sich schließt, öffnet sich woanders eine neue… Insofern: Alles Liebe und auf einen guten März! =)

  3. Dann bin ich wohl eine der wenigen,für die der Februar eher schön war,abgesehen von der
    fehlenden Sonne.Es gab zum Geburtstag schon Schneeglöcken und keiner der geladenen Gäste
    war krank und ich selber auch nicht.
    Ich bin aus einer schwierigen Phase herausgekommen und kann an dem schönen Schwanen-
    forum teilnehmen.
    Nun wird das Wetter wieder schöner und wärmer und da wirst du bestimmt nicht mehr krank.
    Schön,dass du trotzdem das Positive siehst und erstaunlicherweise doch einiges geschafft hast.

    • Dann bist du diejenige, die wieder die Balance zwischen Gut und Schlecht herstellt. 😉 Es freut mich, dass dein Monat schön war und alles Gute nachträglich zum Geburtstag!

      So langsam werde ich tatsächlich gesund und erfreue mich an jedem neuen Sonnentag.

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