Wochenrückblick/Urlaubsgedanken

Eine stressige Woche war das (wieder einmal!). Danke euch lieben für eure wunderbaren Kommentare zum letzten Artikel – es tut gut zu wissen, dass man nicht allein ist mit seinen Ängsten und dass es immer weiter geht. Leider kam ich weder hier noch auf anderen Blogs zum Kommentieren, aber ich habe gelesen und die Worte sind angekommen. ♥

Immerhin habe ich jetzt alles für meine Anmeldung und – auch immens wichtig – mein Studienabschlussdarlehen zusammen. Puh, ich fürchtete schon, nächsten Monat unter der Brücke schlafen zu müssen. (Der Freund hat mich für verrückt erklärt, wir wohnen ja immerhin zusammen und er verdient auch genug, um die Miete notfalls mal eine Weile allein zu übernehmen – aber ich habe ein riesiges Problem damit, auf Kosten von jemandem zu leben, der mir keine Verantwortung schuldig ist und total Angst davor, nicht mehr unabhängig zu sein.)

Jetzt muss alles nur noch bewilligt werden, was hoffentlich fix geht und dann bin ich viele Unsicherheiten los, ich freu mich! Außerdem war ich letzte Woche an den sonnigen Tagen wieder einmal schwimmen, für mich immer noch der allerbeste Sport und die beste Meditation, die es gibt, da kommen Joggen, Yoga & Co nicht ran (bei mir jedenfalls).

Seit heute habe ich auch 2 Wochen Vorlesungspause. Ich habe überlegt, ob ich die zum Lernen oder zum Urlaub machen nutzen sollte. Das letzte Mal, dass ich länger als 2 Tage am Stück gar nicht gelernt oder gearbeitet habe, ist immerhin  auch schon über ein Jahr her und ich könnte die Auszeit gebrauchen. Erst wollte ich die Zeit effektiv zum Nacharbeiten nutzen, dann jedoch sagte unser Dozent: Sie können lernen oder Sie können Urlaub machen – aber machen Sie nur EINES von beiden. Fahren  Sie nicht in Urlaub und denken dabei die ganze Zeit, dass Sie lernen müssten und lernen Sie nicht und wünschen sich dabei ständig, Sie würden Urlaub machen.

Da hat er recht. Ich werde also diese Woche noch fleißig sein und nächste Woche Urlaub machen. Ohne Geld ist das leider nicht so einfach, andererseits habe ich auch einen Freund, der von Berlin nach Spanien zu Fuß gelaufen ist und überwiegend unter freiem Himmel geschlafen und unterwegs viele Abenteuer erlebt hat, auch ohne viel Bares. (Allerdings war er auch einige Monate unterwegs, ist ja doch kein Katzensprung …) Mal sehen, ich wollte schon immer mal ein bisschen durch Polen wandern, vielleicht an der Küste oder in den Bergen. Es gibt dort wirklich sehr beeindruckende Landschaftszüge und auch in den Städten ist einiges zu sehen: Siehe hier.

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Vielleicht plündere ich aber auch mit dem Freund die Weihnachtskasse von den Großeltern (eigentlich für Notfälle) und wir fahren in einen Vergnügungspark nahe Bremen – was gibt es Besseres, um Prüfungsangst zu vergessen, als eine riesige, sich x-mal überschlagende Achterbahn? 😉

Dieser Ausblick, mal wieder rauszukommen, richtig Urlaub zu machen, Abenteuer zu erleben, motiviert mich jedenfalls ungemein, sodass es genau die richtige Entscheidung ist. Habt ihr Tipps, wie man Urlaub für Arme gestalten könnte? Schöne Ecken in Deutschland oder den Nachbarländern? Habt ihr schonmal eine Rucksacktour durch wildes Land gemacht?

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14 Gedanken zu “Wochenrückblick/Urlaubsgedanken

  1. Wie gut kennst du denn deine eigene Stadt oder Städte in deiner Umgebung?
    Bist du schon mal mit Touristenaugen durch sie gewandert? Hast kleine, versteckte Gassen, Winkel, Parks und Gärten gesucht?

    Ansonsten könnte ich den Rennsteig als Wandergebiet empfehlen, in Thüringen gibt’s einige schöne Fleckchen. ♥

    Ganz liebe Grüße!

    • Ich lebe in Berlin – diese Stadt kennt man nie ganz. 🙂 Bevor ich hierhergezogen bin, war ich aber häufiger als Touristin hier und habe auch schon viele Leute durch die Sehenswürdigkeiten geführt. Leider finde ich die Großstadt immer ein bisschen zu hektisch, sodass hier von Erholung selten die Rede sein kann.

      In Thüringen war ich noch nie, danke für den Tipp!

  2. Oh Liath, Urlaub ist eine wunderbare Idee. Bitte mach das. So schnell kommst du nicht mehr dazu!
    Ferienpark nahe Bremen? Dann meinst du bestimmt den Heidepark Soltau? 😀
    Nur 40 Min von mir 😀

    Ich hol dich einfach mit dem Klappfix ab und dann fahren wir an der Nordsee lang von Campingplatz zu Campingplatz 😀

    lg Muse

    • Ja, genau, den meine ich! Leider will keiner mitkommen, das wird wohl dieses Jahr nichts mehr.
      Oh, zusammen mit dir das Meer erkunden fände ich total wunderbar, egal ob Nord- oder Ostsee. 😉 Ich bin ja so ein Wassermensch und vermisse die salzige Luft, die schreienden Möwen, den Sand unter den Füßen sehr.

  3. Ich finde, auch in Brandenburg gibt es einfach viel zum Erholen. Da kannst du einfach in den C-Bereich fahren und dann über Felder und Wiesen wandern,

    • Naja, das stimmt schon, aber das ist ja irgendwie das, was ich auch ständig mache, wenn ich zu meinen Eltern fahre. Ich brauche nochmal etwas komplett Anderes, einen richtigen Tapetenwechsel, der mich aus dem Alltagstrott rausreißt, um wirklich frei zu sein von Prüfungsgedanken und Co.

    • Leider kann ich innerhalb Berlins fahren – aber ein Bus nach Hamburg fährt von hier aus recht oft und günstig, wenn man früh genug reserviert. *Pläne schmied* 🙂

  4. Das muss doch zu schaffen sein….also zumindest drei Tage Ostsee oder so. Weiß ja das deine Zeit wg. Examensvorbereitung begrenzt ist 😉
    Ich such schon mal meine Trommel und Rassel raus 😀

    • Ohh… Trommeln und Rasseln mit Meeresrauschen, magische Symbole in den Sand zeichnen und von den Wellen aufnehmen lassen, nach Hühnergöttern suchen, Muschelzauber wirken, Nachtbaden unter dem Sternenhimmel – so ein Wochenende voller Meeresmagie mit dir wäre bestimmt großartig! Ich muss mal meinen Freund fragen, ob er mir sein Zelt leiht und mich im August mal 2-3 entbehren kann. 😉

  5. Vielleicht wäre es auch eine Idee, einfach nur in eine andere Ecke Berlins zu fahren und dort in eine Jugendherberge zu gehen. Ich war mal in einer in Grunewald. Da hättest du Tapetenwechsel, es kostet nicht viel und du fändest bestimmt noch einiges an Unbekanntem .
    Auf jeden Fall wünsche ich dir einen schönen Urlaub!

    • Naja, es hat schon seinen Grund, dass ich regelmäßig aus Berlin flüchte – die Stadt ist mir oftmals zu anstrengend, zu hektisch, zu groß, zu unfreundlich. Auch wenn Ecken wie der Grunewald natürlich sehr schön sind.
      Ich denke, wir werden jetzt tatsächlich erstmal einen Kurztrip nach Warschau und ins Umland machen, da wir eine sehr günstige Mitfahrgelegenheit entdeckt haben.

      Dankeschön!

  6. Ich bin ja selbst bisher nie so der Typ Fernweh gewesen, was sich mit unseren drei Mietzen auch schwierig gestalten würde 😉 Daher genieße ich freie Zeit am allermeisten auf der heimischen Terrasse, die blühenden Blumen um mich herum und ein tolles Buch. Aber einfach Tagesausflüge können doch auch schön sein. Spazieren gehen, im Wald oder an einem See umher streifen – irgendwas in der Richtung. Wie auch immer Du die freie Zeit nutzen wirst: Erhole Dich gut, ich wünsche Dir ganz viel Freude und eine tolle Zeit! =)

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