Mondsüchtige Künste

Der oder die eine oder andere, die mir auf diversen Seiten folgt, weiß sicherlich, dass ich mich gern kreativ austobe: ich nähe, ich stelle (paganen, steampunkigen oder sonstigen) Schmuck her, ich zeichne, ich siede Seifen und seit Neuestem fotografiere ich auch. Während des Tages bin ich zwar meist mit eher unkreativer Arbeit beschäftigt, die Nacht jedoch inspiririert mich allzu oft dazu, etwas mit den Händen zu schaffen oder setzt mir ein Bild in den Kopf, das in der Wirklichkeit Gestalt annehmen möchte. Vieles, was ich zu kreieren versuche, ist durch die Natur angeregt: Mondlicht, ein knorriger Baum, eine wundervolle Blüte, die Farben eines Herbsttages, das Glitzern der Sonne auf der Oberfläche eines Flusses, ein Schmetterling auf der Wiese, ein Blatt im Wind. All das lässt in mir den Wunsch wachsen, Bilder und Objekte zu schaffen, die diese Eindrücke greifbar machen. Ich zeige davon nicht allzu viel auf dem Blog, weil es hier mehr um Worte gehen soll, wer aber dennoch interessiert ist, dem möchte ich sehr gern meine brandneue Künstlerseite auf Facebook ans Herz legen: Selenophile Art
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Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir dort folgen mögt, auf kreativen Austausch und neue Inspiration!
Es wird auch das ein oder andere Tutorial zur Herstellung von hexischem Schmuck und anderen Dingen geben.
Habt ihr auch eine Seite, auf der ihr euch künstlerisch austobt?

Und für die, die (verständlicherweise, wie ich sagen muss) keinen Facebook-Account haben, hier ein paar Impressionen:

Handgesiedete Triskelseife mit Duft von Patchoulie und Zeder
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Skizze

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Fotokunst (diesmal noch vor der Kamera, in Zukunft häufiger dahinter)

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Haarspange (dazu gehört noch ein silbener Stab)
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14 Gedanken zu “Mondsüchtige Künste

  1. Die Seife finde ich super.
    An das selber sieden traue ich mich leider nicht so recht. Nachdem was man so liest scheint das gerne mal im absoluten Chaos zu ändern.
    Leider stecke ich gerade bis über beide ohren im Unistress bzw. in den Vorbereitungen für eine Exkursion die wohl auch sehr anstrengend für den Körper wird. Aber sie wird mir neue horizonte eröffnen, spass und Sinn machen

    • Also ich bin absolut chaotisch und tollpatschig, dennoch finde ich das Sieden nicht viel Schlimmer als Kochen oder Backen. Natürlich muss man vorsichtig und bei der Sache sein, aber dann kann eigentlich nichts schiefgehen. Es ist einfacher als man denken mag! 🙂

      Viel Spaß und Erfolg bei der Exkursion, das klingt doch nach willkommenem Stress!

  2. Wow, ich bin total beeindruckt Liath! Die erste Frage, die sich mir jedoch sofort stellte, war: Wie kriegt sie das hin, wenn sie nachts kreativ ist und den ganzen Tag trotzdem arbeiten muss? Ich möchte das wirklich wissen, denn auch ich spüre die Künstlerin in mir, allerdings scheitert es dann an Zeitmangel… wie machst du das?

    • Eine liebe Freundin von mir sagt immer, dass alles eine Frage der Prioritäten ist. Und das stimmt auch! Wenn ich ein bisschen meine abend-/nächtliche Internet-, Lese- und Serienzeit reduziere und mir das Ausgehen spare, habe ich auch Zeit für etwas Kreatives. Oft genug Konsumieren wir nur statt zu Kreieren, weil es einfacher ist und man nach einem harten Tag denkt, es tue einem gut, sich nur berieseln zu lassen. Doch auch etwas zu erschaffen kann den Geist erholen und die Seele streicheln. 🙂

      • Jep, du hast mich überzeugt! Kreieren statt Konsumieren ist eigentlich ein gutes Motto für die gesamte Welt! Danke für den Impuls und weiterhin viel Freude.

      • Gerne! Man muss sich allerdings immer wieder daran erinnern – aber am Ende ist es einfach auch so toll, etwas zu schaffen, das bleibt, sei es ein Foto, ein Gemälde, ein Schmuckstück oder ein Gedicht.

  3. Die Seifen finde ich herrlich, vom Raben ganz zu schweigen. ^^ Als Namensvetter ist er mir nur willkommen. Und vielleicht lässt du dich ja zu dem einen oder anderen Tutorial hier überreden?

    Rabenhafte Grüße

    • Nein, das ist mir ehrlich gesagt zu viel Stress, denn am Ende hängt da wieder so viel Bürokratie dran – von der Lizenz nach der Verpackungsverordnung bis hin zu all dem Steuerkram. Da tausche ich lieber Selbstgemachtes – vom Schmückstück bis zur Seife. Ich kann ja zum Beispiel nicht Stricken, da bietet sich Tauschen total an.

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