Kleine Rituale, viel Liebe

Erstmal möchte ich mich für die große Resonanz auf den letzten Artikel bedanken! Entschuldigt bitte, dass ich derzeit nicht immer zeitnah dazu komme, Kommentare freizuschalten und zu beantworten, mein Arbeitspensum übersteigt derzeit oft meine Zeit- und Kraftreserven. Aber da euch das Thema „zu wenig Rituale, Feste, magische Praktiken“ so angesprochen hat, möchte ich es jetzt fortführen und ein paar kleine Vorschläge machen, wie ihr wieder ein bisschen mehr Magie in euren Alltag einbringen könnt. img_1267Dabei stellen sich aber erstmal ein paar Fragen: Vor allem natürlich, ob ihr das Gefühl habt, dass euch etwas fehlt, ob ihr die Rituale und das Ganze drumherum vermisst? Wenn nicht, wenn ihr eure Spiritualität ganz im Innern auslebt oder euch ein Spaziergang völlig reicht, um euch magisch zu fühlen, was ich ja auch im letzten Artikel schon als vollkommen in Ordnung bekräftigt habe, dann könnt ihr theoretisch auch aufhören zu lesen. 😉 Wenn ihr allerdings ein bisschen unzufrieden damit seid, dass die magische Praxis fehlt, dann folgt schon die nächste Frage: Warum fehlt sie?

Vielleicht fehlt euch einfach die Zeit. Arbeit, Studium, Familie, Freunde, Haushalt, Papierkram und und und … wie soll man sich da noch hinsetzen, einen Altar errichten, einen Kreis ziehen, ritualisieren, davor noch runterkommen, in die richtige Stimmung kommen, f156425752später noch alles wieder aufräumen? Klar, dass das irgendwie dann einfach immer hintenrunter fällt. Versuch es lieber mit ganz, ganz minimalistischen Ritualen. Nutze nicht mehr als 2 Dinge, das kann eine bunte Kerze und eine Stecknadel sein oder eine Feder und eine Kordel. Lass alles weg, was dich stresst und behindert. Überleg dir eine Zeit, in der du wirklich ZEIT hast für DICH – Sonntagabende sind oft ziemlich gut geeignet.

Vielleicht fehlt dir aber auch die Kraft. Machen wir uns nichts vor: Es gibt schlimme Krankheiten wie Depressionen, Burn-Out oder auch einfach „nur“ sehr anstrengende Lebensabschnitte. Hier rate ich dir, nichts zu erzwingen und dir keine Vorwürfe und keinen Druck zu machen. Überleg dir, was dir an Ritualen, an hexischen Dingen immer am meisten Spaß gemacht hat, vor allem von den kleinen, einfachen Dingen, die nicht viel Energie gefressen, aber dein Herz zum Hüpfen gebracht haben. Mochtest du es, Kräuter und Harze zu räuchern? Dann mach doch ein bisschen Kohle an und pack deine Lieblingsräucherwerke drauf, vielleicht ist es genau das, was du gerade brauchst. Mochtest du es zu chanten? Dann chante für dich, so lange es sich gut anfühlt. Vielleicht magst du Tarotkarten? Dann zieh doch mal wieder eine und sieh sie dir in Ruhe an.

Oder fehlen dir die Schwestern? Dann schau doch, ob du ein paar magische Freundschaften in deiner Umgebung knüpfen kannst, es gibt superviele offene Rituale inzwischen. Oder ist es die Inspiration? Dann wühle dich ein bisschen durch Blogs, durch Pinterest und Instagram, es gibt so viele interessante magische Wege, Rituale und Personen! Was auch immer es ist, sei nicht zu streng, zu ungeduldig mit dir – alles kommt irgendwann allein (wieder) zu dir.

Merken

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s